Ich denke immer an Füße

by fusseros
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Ich denke immer an Füße

Es gibt Tage, da komme ich mir vor wie ein seltsames Wesen, gefangen in einem Netz aus Gedanken, die niemand wirklich versteht. Wenn ich durch das Einkaufszentrum schlendere, die Boutiquen und Geschäfte abklappere, sehe ich nicht nur die Frauen – ich sehe ihre Füße. Ich kann gar nicht anders. Es ist fast wie ein Magnetismus, der mich anzieht. Besonders, wenn sie Sandalen oder offene Slipper tragen. Da werde ich regelrecht neugierig.

Es ist wie ein kleines Geheimnis, das nur ich kenne. Ich frage mich, wie ihre Füße wohl aussehen. Diese Vorstellung lässt mich oft nicht los. Sind sie wohlgepflegt? Haben sie einen schönen Nagellack aufgetragen? Und dann ertappe ich mich dabei, dass ich mir vorstelle, wie es wäre, ihre Füße zu küssen. Manchmal glaube ich, ich sehe sie an und in meinem Kopf spielten sich ganze Szenarien ab. Ich bin ihr Fußsklave, und sie verlangen von mir, mit meinem Mund ihre Füße zu reinigen. Ich muss gestehen, diese Gedanken machen mich gleichzeitig nervös und aufgeregt.

 

 

 

Wenn ich beim Friseur sitze und die Friseurin vor mir steht, kreisen meine Gedanken oft um ihre Füße, die in schicken Sneakern stecken oder mit einem eleganten Schuhwerk den Boden berühren. Ich kann nicht anders, als mir vorzustellen, wie es wäre, Teil dieser Welt zu sein – der Innensohle ihres Schuhs. Wie sie immer wieder in Kontakt mit ihrem Fuß steht, bei jedem Schritt, den sie macht. Es klingt vielleicht verrückt, aber ich wäre gerne die Innensohle, die die Wärme und den Geruch ihrer Füße aufnimmt.

 

Ich habe auch schon darüber nachgedacht, was passieren würde, wenn eine Gruppe Frauen, die ich mal getroffen habe, mich als ihren Fußsklaven halten würde. Stellen Sie sich das vor – ich wäre umgeben von Frauen, die mich auswählen, um ihren Wünschen zu dienen. Ich würde alles tun, was sie verlangen. Ihre Füße mit dem Mund zu reinigen, mit jedem Schritt ihre Befehle zu befolgen. Und doch, in der Realität bleibt mir nichts anderes übrig, als diese Fantasien in meinem Kopf auszuleben, während ich durch die Stadt gehe.

 

Und doch ist da dieser ständige Neid auf die Innensohlen ihrer Schuhe. Ich kann mir einfach nicht helfen. Wenn ich an einer Frau vorbeigehe, die ein Paar wunderschöne Sandalen trägt, fühle ich mich fast schlecht. Die Innensohle hat das Privileg, die Haut dieser Frau zu berühren, ihren Duft einzuatmen. Und ich? Ich bin nur ein Passant in ihrem Leben. Die Idee, wie es wäre, überhaupt in diese Nähe zu kommen, versetzt mich in eine Art Trance. Ich könnte mir stundenlang diese Gedanken durch den Kopf gehen lassen.

 

 

Im Amt, wo ich oft hinmuss, sind die Frauen meist schlicht angezogen, doch selbst in diesen Momenten kann ich meinen Blick nicht abwenden, sobald ich ein paar Sandalen sehe. Ich frage mich, ob sie sich ihrer Wirkung bewusst sind oder ob sie einfach nur ihrem Alltag nachgehen, ohne zu wissen, dass jemand wie ich, der seine Gedanken für sich behält, schüchterne Fantasien hegt.

 

Was wäre, wenn ich eines Tages den Mut fände, eine dieser Frauen anzusprechen? Möglicherweise würde ich sie fragen, ob ich ihre Füße küssen dürfte. Oder ich würde einfach auf die Knie fallen und sie darum bitten. Aber diese Sehnsucht bleibt in meinem Inneren verschlossen. In der Öffentlichkeit will ich maskiert und anonym bleiben; ein stiller Beobachter, der seine innersten Wünsche in einem geheimen Tagebuch festhält.

 

Ich mache weiter, der Welt hinterherblickend, ein Pirat auf der Suche nach dem nächsten Abenteuer, das sich hinter den Knöcheln einer Frau verbergen könnte. Jedes Mal, wenn ich mich in diesen Gedanken verliere, bin ich sicher, dass ich bei meiner nächsten Begegnung alles wagen könnte – und doch bleibe ich, was ich bin: ein Mann mit einem geheimen Fetisch, ein träumender Fußdiener in einer Welt voller Sandalen und Slipper.

 

Es ist nie einfach, solche Gedanken zuzulassen, aber sie sind ein Teil von mir. Wie viel Magie steckt in diesen einfachen, alltäglichen Momenten, in denen ich mich einfach nur verzaubern lasse von den Füßen der Frauen um mich herum! Ich erlebe es oft, dass ich die Zeit vergesse, während ich meine Gedanken vertiefe. Das Einkaufszentrum wird zum Theater, in dem jede Frau ihre eigene Rolle spielt – und ich? Ich bin einfach nur ihr Zuschauer, der fasziniert zuschaut und träumt.

 

 

Am Ende des Tages, wenn ich nach Hause komme und das Licht dimme, sitze ich oft noch lange da und lasse die Ereignisse des Tages Revue passieren. Ich frage mich, ob ich jemals den Mut finden werde, meine Fantasien in die Realität umzusetzen. Vielleicht eines Tages, aber bis dahin lebe ich weiterhin in meiner eigenen Welt – voller unerfüllter Wünsche und Sehnsüchte, die in den Schatten blühen.

 

So ist mein Leben geprägt von diesen kleinen, aber intensiven Gedanken über Füße und die Frauen, die ihnen gehören. Und während ich weiter durch das Leben gehe, bleibt mir vorerst nichts anderes übrig, als die Schönheit der Fußwelt zu bewundern, wann immer ich kann.

 

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